Kontaktlinsen


Weiche Kontaktlinsen

Weiche Linsen sind heutzutage die gängigste Form von Kontaktlinsen.

Die kleinen, weichen Haftschalen passen sich gut dem Auge an und sind im Allgemeinen auch gut verträglich. Eine große Auswahl an Materialien lässt eine Feinabstimmung für die verschiedenen Typen von Augen zu.

Zur Wahl stehen : Tageslinsen, 14-Tages-Linsen, Monatslinsen, Halb- und Jahreslinsen.

Wer es modisch oder ein wenig verrückt mag, kann weiche Linsen auch in leichten Farbtönen zum verstärken der eigenen Augenfarbe, oder in bunt und mit verrückten Mustern für z.B. Karneval, Halloween oder Motto-Partys.

Formstabile Kontaktlinsen

Formstabile Linsen werden oftmals auch harte Kontaktlinsen genannt, weil das Material um ein vielfaches stabiler und fester ist, als bei weichen Linsen.

Der Linsenträger braucht aber keine Bedenken zu haben, dass diese Linsen unangenehmer sind, als weiche Linsen. Bereits nach kurzer Tragezeit werden diese Linsen auch als "kaum merklich" beschrieben.

Derartige Linsen eignen sich sehr gut, um hohe Fehlsichtigkeiten und hohe Astigmatismen (Hornhautverkrümmungen) auszugleichen. Zudem lässt sich hiermit auch eine gute Spontanverträglichkeit bei Mehrstärkenlinsen erzielen.

Für alle Arten von Linsen gilt: Bitte lassen Sie sich die Linsen von einem Fachmann anpassen !

 

Anpassung

Eine Anpassung beginnt immer mit einem Vorgespräch. In diesem werden neben den persönlichen Daten auch die Wünsche des angehenden Linsenträgers erfragt. Hier kann gleich im Vorfeld geklärt werden, wie lange und wie oft die Linsen getragen werden möchten. Bei einem kleinen Bedarf, z.B. 2x in der Woche zum Sport, wird sicherlich die erste Wahl auf Tageslinsen fallen. Diese werden nach einmaligem Tragen einfach entsorgt.

Desweiteren werden sie nach eventuellen Verletzungen oder Behandlungen am Auge gefragt. Dies dient dem Ausschluss von Risiken bei der Anpassung.

Zudem werden sie jetzt schon eine Menge an Informationen bekommen, damit sie zu jeder Zeit wissen, was sie bei und mit Kontaktlinsen beachten müssen.

Im Anschluss an das Gespräch werden ihre Augen im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen. Mit einer Spaltlampe untersucht der Optiker den sogenannten vorderen Augenabschnitt. Es wird die Hornhaut, die Bindehaut, die Lider und das umgebende Gewebe angeschaut.

Sind diese in Ordnung werden noch die Maße des Auges gemessen.

Erst dann sucht der die geeignete Anpasslinse heraus. Nachdem diese durch den Optiker auf das Auge gesetzt wurde, wird eine Kulanzzeit nötig. Diese braucht das Auge, um sich an den Fremdkörper im Auge zu gewöhnen.

Nach dieser Zeit schaut der Anpasser wieder in ihre Augen und kontrolliert, ob die Linse richtig sitzt oder ggf. eine andere Linse von Nöten ist.

Wenn das alles passt sind sie am Zuge und üben unter Aufsicht das auf- und absetzen der Linsen.

Sobald sie das gut alleine schaffen, dürfen sie ihre Linsen mit nach Hause nehmen. Eine woche später wird noch einmal kontrolliert, ob immer noch alles an der richtigen Stelle sitzt.

Eine regelmäßige Kontrolle der Linsen sollte mindestens einmal im Jahr erfolgen !